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Chronik

Nachdem mit Norbert Grabinger und Karl Heinz Mayer zwei Stützen der Mannschaft nicht mehr zur Verfügung standen, wurde die 1. Herrenmannschaft in der Saison 1980/81 freiwillig eine Liga tiefer (3. Bezirksliga Ost) gemeldet. Trotzdem musste man in den sauren Apfel des Abstiegs beißen. Bei den Einzelturnieren warteten Reinhard Kiendl, Harald Sandner und Alexander Kappes mit hervorragenden Platzierungen bei den Kreis- und Bezirksturnieren auf. In Erinnerung an den verunglückten Tischtenniskameraden Hans Schambeck führte die Abteilung erstmals das Hans-Schambeck-Gedächtnisturnier durch, an dem sich zahlreiche Mannschaften des Tischtenniskreises beteiligten.

Erneut wurde in der Saison 1981/82 der Versuch unternommen, eine 2. Herrenmannschaft in den Punktspielbetrieb zu schicken. Die Jugendspieler Johann Kiendl, Klaus Scharf, Thomas Drexler, Josef Jobst, Hans-Jürgen Mayer und Neuzugang Alfred Strahl bildeten die Mannschaft. Auf Anhieb erreichte die Mannschaft in ihrem ersten Spieljahr den 4. Tabellen-platz. In den Einzelturnieren sorgte vor allem Christine Schneider bei den Mädchen AK IV für Aufsehen. Ihr größter Erfolg war die Qualifikation zur Bayerischen Jugendeinzelmeister-schaft in Hilpoltstein.

Zu Saisonbeginn 1982/83 kehrte Karl-Heinz Bittner wieder zur DJK zurück. Mit ihm wollte die 1. Herrenmannschaft wieder um den Aufstieg mitspielen. Nach einem holprigen Saisonstart rutschte die Mannschaft allerdings ins Mittelfeld ab. Zur Halbzeit hatte das Team ein Punktekonto von 12:6 und war 4. Durch eine tolle Rückrundenleistung (nur das letzte Spiel gegen den Tabellenführer FC Schwarzenfeld ging mit 4:9 verloren) von 16:2 Punkten erreichte die DJK noch den 2. Tabellenplatz, der zu einem Entscheidungsspiel gegen den Tabellenzweiten des Kreises Bayerwald berechtigte. Da die Mannschaft des SV Tiefenbach auf das Entscheidungsspiel verzichtete, stieg die 1. Mannschaft kampflos in die 3. Bezirks-liga auf. Das Team um Mannschaftsführer Josef Grabinger holte auch den Kreispokal nach Steinberg. Gute Ergebnisse konnten auch die Jugendlichen der Abteilung erzielen. Die Mädchen AK III mit lIona Diermeier, Jutta Senft, Marika Baumer und Petra Frick wurden in der 1. Kreisliga in ihrem ersten Spieljahr überraschend Vizemeister. Noch größer war der Erfolg der Spielerinnen Christine Schneider, Beate Friedrich und Ludmilla Scharf als Altersklasse-lV-Mannschaft. Sie holten den Kreispokal und den Oberpfalzpokal nach Steinberg. Durch einen 2. Platz bei den Nordbayerischen Mannschaftsmeisterschaften qualifizierte sich die Mannschaft gar für die Bayerische Mannschaftsmeisterschaft, bei der sie einen hervorragenden 4. Platz belegte. Die Jungen AK II beendeten die Saison in der 1. Kreisliga mit Rang fünf. Durch die Neugliederung der 3. Bezirksliga durfte die Mannschaft aufsteigen, nachdem einige aufstiegsberechtigte Mannschaften altersbedingt verzichtet hatten. Durch die zahlreichen guten Platzierungen bei den Einzelturnieren schaffte Beate Friedrich die Qualifikation für das Nordbayerische Landesjahrgangsturnier. Ihre Mannschaftskameradin Christine Schneider qualifizierte sich sogar für die Bayerische Jugendeinzelmeisterschaft. Das nach 1981 zum zweiten Mal durchgeführte Hans-Schambeck-Gedächtnis-Turnier wurde wiederum ein voller Erfolg für die Abteilung.

Aushängeschild der DJK in der Saison 1983/84 waren die Mädchen AK IV. Beate Friedrich, Christine Schneider, Kerstin Rester und Ludmilla Scharf holten ohne Punktverlust den Meistertitel nach Steinberg. Der Sieg bei der Oberpfalzmannschaftsmeisterschaft bedeutete die Qualifikation für die Bayerischen Mannschaftsmeisterschaften. Im Pokalwettbewerb holte sich die Mannschaft den Kreispokal, der nach dreimaligem Gewinn in den Besitz der DJK überging. Auch im Oberpfalzpokal siegte die Mannschaft überlegen. Überragend in dieser Saison waren die Mädchen auch in den Einzelturnieren. Mit Beate Friedrich qualifizierte sich nach Gaby Thanei und Christine Schneider die dritte Steinbergerin für eine Bayerische JugendeinzeImeisterschaft. Bei der im November 1983 stattfindenden Meisterschaft holte sie im Doppel zusammen mit Doris Klinger vom TSV Detag Wernberg den 3. Platz und im Einzel belegte sie den 5. Platz. Diese Platzierungen waren bis dahin die größten Erfolge in der Vereinsgeschichte der DJK auf Landesebene.

Bei den Mannschaftsmeisterschaften holte sich die Mädchenmannschaft der AK III (Beate Friedrich, Christine Schneider und Kerstin Rester) in der Saison 1984/85 zum dritten Mal in Folge den Oberpfalzpokal und zusätzlich den Oberpfalzmannschaftsmeistertitel der AK III, der zur Teilnahme an den Nordbayerischen Mannschaftsmeisterschaften berechtigte. Bei diesen Wettkämpfen verfehlte die Mannschaft die Qualifikation zur Bayerischen Meister-schaft nur knapp. Nach zwei Unentschieden und einer knappen Niederlage belegte man am Ende den 3. Platz. Meister der 1. Kreisliga wurden die Jungen der AK III. Die Spieler Armin Stangl, Matthias Thanei, Markus Zimmermann, Alexander Pfeffer, Martin Kammerl und Daniel Graf holten sich den Titel mit einem Punkt Vorsprung vor dem TSV Nittenau. Herausragendes Ergebnis bei Einzelturnieren war die Qualifikation von Reinhard Kiendl zur Deutschen DJK-Meisterschaft. Er war der erste Steinberger TT-Spieler, dem der Vorstoß zu einem Turnier auf Bundesebene gelang. Bei den Mädchen der DJK ragte Beate Friedrich heraus. Bei den Bayerischen Jugendmeisterschaften erreichte sie im Doppel zusammen mit der Spielerin Prescher von der SpVgg Wilmering den 3. Platz. Erstmals stattete man in diesem Jahr dem TTC Bubenheim bei Mainz einen Besuch ab. Die Kontakte zum TTC wurden durch den ehemaligen DJK'ler Johann Faderl hergestellt. Ein weiterer gesellschaftlicher Höhepunkt 1985 war der Ausflug ins BLSV-Hüttendorf Raithmühle bei Regen. Im Sommer des Jahres 1985 musste die Abteilung für immer Abschied von ihrem Gründer Pfarrer Michael Gschwendtner nehmen, der nach längerer schwerer Krankheit verstorben war.

Der Meister der 3. Bezirksliga Ost der Herren kam in der Saison 1985/86 aus Steinberg. Im dritten Anlauf schaffte das Team um Mannschaftsführer Hans Kammerl endlich den Aufstieg in die 2. Bezirksliga Nord. Die Entscheidung fiel erst im vorletzten Punktspiel, als man sich gegen den Mitfavoriten ASV Burglengenfeld auf eigenen Tischen mit 9:4 durchsetzen konnte. Entscheidend für diesen Erfolg war die makellose Teamarbeit. Folgende Spieler gehörten der Meistermannschaft an: Hans Kammerl, Reinhard Kiendl, Franz Kiendl, Karl Heinz Mayer, Josef Grabinger, Josef Probst und Thomas Thanei. Zum dritten Mal in Folge gelang es Beate Friedrich, sich für die Bayerischen Jugendeinzelmeisterschaften zu qualifizieren. Mit Anja Kammerl vertrat eine weitere Steinbergerin in der AK IV die Farben des Vereins bei den Bayerischen Meisterschaften.

Erstmals in der Vereinsgeschichte gelang es der TT-Abteilung, in der Saison 1986/87 eine 3. Herrenmannschaft zum Punktspielbetrieb anzumelden. Johann Rothut, Max Urban, Manfred Bräu, Harald Fendl, Daniel Fendl, Stefan Karg und Rafael Hymon schlugen sich in ihrer ersten Saison recht wacker. Der Lohn für die gezeigten Leistungen war ein nicht erwarteter 8. Tabellenplatz. Bei den Turnieren auf Kreis- und Bezirksebene gelangen den Nachwuchsspielern und -spielerinnen zahlreiche gute Platzierungen. Herausragendes Ergebnis bei den Einzelturnieren war ein ausgezeichneter 9. Platz von Beate Friedrich beim Nordbayerischen Jahrgangsturnier. Dass Anja Kammerl in ihrer Altersklasse bereits zu den Spitzenspielerinnen Nordbayerns gehörte, bewies der von ihr ebenfalls beim Nord-bayerischen Jahrgangsturnier errungene nie erwartete 11. Platz. Zum Andenken an ihren Gründer Pfarrer Michael Gschwendter veranstaltete die Abteilung zu Saisonbeginn das 1. Pfarrer-Michael-Gschwendtner-Gedächtnisturnier für Zweiermannschaften, zu dem zahlreiche Spieler begrüßt werden konnten.

Erstmals seit langer Zeit konnte die DJK in der Saison 1987/88 wieder eine Damenmannschaft zum Punktspielbetrieb anmelden. Beate Friedrich, Marika Baumer, Jutta Senft, lIona Diermeier und Maria Drexler zeigten in den Punktspielen ansprechende Leistungen und erreichten den 6. Tabellenplatz in der 1. Kreisliga. Zu Saisonbeginn wurden die Tischtennismannschaften der Umgebung zum 4. Hans-Schambeck-Gedächtnisturnier eingeladen.

Ein positives Resümee zog Abteilungsleiter Grabinger zum Ende der Saison 1988/89. Meister und Aufsteiger in die 2. Kreisliga wurde die 2. Herrenmannschaft in der Besetzung Klaus Scharf, Johann Kiendl, Johann Ernst, Hans-Jürgen Mayer, Josef Jobst, Max Urban und Rafael Hymon. Mit der 2. Jungenmannschaft, die sich in der Aufstellung Markus Huber, Markus Zizler, Ingo Kiendl und Gerhard Rester Platz 1 in der 2. Kreisliga sicherte, hatte man eine weitere Meistermannschaft in den Reihen. Weiterhin siegten die Jungen im Kreispokal. Durch Siege und gute Platzierungen bei den Qualifikationsturnieren erspielte sich Anja Kammerl erneut die Startberechtigung für die Bayerischen Jugendeinzelmeisterschaften. Im April 1989 besuchte die Abteilung die Tischtennis-WM in Dortmund. Die DJK’ler waren in der Westfalenhalle hautnah mit dabei, als Jörg Roßkopf und Steffen Fetzner Weltmeister im Doppel wurden.

Aushängeschild in der Saison 1989/90 waren die Jugendlichen der DJK. Die 1. Jungen-mannschaft in der Besetzung Markus Huber, Ingo Kiendl, Gerhard Rester und Markus Zizler holte ohne Punktverlust die Meisterschaft in der 1. Kreisliga und den Kreispokal. In den Pokalspielen der Altersklasse II siegten sie auf Kreis- und Bezirksebene. Anja Kammerl, Silke Fritsch, Diana Hartwig und Marion Jobst holten bei den Mädchen den Kreispokal der AK II und belegten den 2. Platz beim Altersklassen-mannschaftspokal.

 

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