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Anfang der 80`er Jahre war es Rita Bittlinger und Marianne Dauerer, die regelmäßig die Skigymnastik des Schwandorfer Skiclubs besuchten um sich fit für das Skifahren zu machen. Reinhold Dauerer kam noch als Dritter im Bunde dazu. Irgendwann einmal wurde diesen Dreien die Fahrerei nach Schwandorf überdrüssig und es entstand die Idee, in Steinberg eine eigene Skigymnastik abzuhalten. Mit Achim Bittlinger, der zur damaligen Zeit Übungsleiter war, wurde ein kompetenter Mann gefunden. Unter dem damaligen Bürgermeister Max Hauzenberger stellte die Gemeinde auf Nachfrage den Turnkeller zur Verfügung.

Bald bildete sich ein kleiner Kreis von ca. zehn Leuten, unter ihnen die Vetter Anne und der Georg, der Held Heiner und der Bittlinger Walter, die die Skigymnastik besuchten. Aus diesem Kreis entwickelte sich langsam die Vorstellung, auch in Steinberg so eine Art Skiclub zu installieren, wobei das Ganze nicht nur auf das Skifahren alleine beschränkt sein sollte, sondern auf eine alpine Bergausrichtung. Die alpine Bergausrichtung ergab sich daraus, dass es in Steinberg eine kleine Gruppe von Bergsteigern gab, die hauptsächlich aus der Familie Bittlinger kam und sich für eine entsprechende Richtung sehr aufgeschlossen zeigte.

Es entwickelte sich allmählich so etwas, das man heute als vereinsähnliche Struktur bezeichnet. Zur damaligen Zeit war es diesenb Leuten jedoch noch nicht so bewusst. Man setzte sich beim BoderWirtshaus zusammen und pflegte den Gedankenaustausch rund um das Thema Ski und Berg. Ohne Gedanken an einen richtigen Verein erklärte man Walter Bittlinger zum Vorstand. Walter Bittlinger war in Steinberg der Erste, der als Kletterer bereits sehr anspruchsvolle Bergtouren gemacht und schon viele Berge bestiegen hatte, unter anderem den Piz Badile in der Schweiz, der mit seinen 3.300 m zu den am schwierigsten zu besteigenden Bergen der Alpen gehört.

Und so reifte der Gedanke weiter, doch eine geordnete Struktur anzustreben und eine Vereinsgründung zu versuchen. Es ging nur noch um die genaue Zielausrichtung. Es gab auch Gedanken, sich dem Alpenverein anzuschließen, beispielsweise der Sektion Amberg. Man wurde sich aber einig, dass die Zielausrichtung der Bergkomponente auf eine breitere Basis gestellt werden sollte und man einigte sich auf die Variante „Bergwandern“. Somit konnte man die Angelegenheit auch einen größeren Kreis von Interessenten zugänglich machen. Man wollte sich aber auch gleichzeitig vom Steinberger Wanderverein abgrenzen. & Bergwander ern

Dass dann die Angliederung an den DJK Steinberg e.V. erfolgte, dafür setzte sich der Bürgermeister Jakob Scharf ein. Und so kam es dann zur offiziellen Gründung am 10. Januar 1986 im Gasthaus Fenzl. Als erster Vorsitzender wurde Josef Diermeier gewählt. Hier wurde der organisatorische Grundstein fürdie wichtigsten Elemente der Skiabteilung gelegt, dies waren:

Jugendskitage
Skikurse
Skigymnastik
Mehrtägige Skifreizeiten
Fortbildung für das Lehrpersonal
Bergwandern
Später kam noch das Waldfest als gesellschaftliche Veranstaltung für die gesamte Bevölkerung dazu.

1987 wurde dann Hans Ippisch Vorsitzender. Während seiner Amtszeit wurde eine weitere wichtige Entscheidung getroffen, die heutige Skihütte als Art Geschäftsstelle zu betreiben. Zunächst hatte die neugegründete Abteilung Ski& Bergwandern von der Gemeinde im Turnkeller der Schule eine kleine Ecke bekommen. Hier war Stauraum für alles Mögliche, man hätte sogar eine Vorstandssitzung  halten können. Es war aber sehr kahl und einfach gehalten. Hier hatte der neue Abteilungsleiter Hans Ippisch die Idee, diese Ecke schöner zu gestalten mit einer Art Hüttencharakter. So zimmerte er selbst einige Wochen ein Gebälk, nach innen eine Art Dach mit echten Holzschindeln.

Inzwischen ergab sich aber die Möglichkeit, dass Holzhäuschen am Reutiger Weg für die Abteilung zu bekommen. Der Mann war verstorben und die Frau musste ins Altersheim. Für einen Verein geradezu ideal. Reinhold Dauerer erkannte diese einmalige Gelegenheit und informierte Hans Ippisch darüber. Dieser wollte sein Holzgebälk am nächsten Tag im Turnkeller einbauen, entschied sich aber für das Häuschen am Reutinger Weg. Sein Holzgebälk sägte er wieder zusammen. Mit dem Hauptverein, dessen Vorstand damals Horst Kaindl sen. war, wurden die formalen Dinge geregelt und die Hütte stand der Abteilung nun zur Verfügung. Nun stand aber fest, dass eine Menge Arbeit gemacht werden musste.

Unter dem damaligen neuen Abteilungsleiter Klaus Streipert wurde dann 1 989 die erforderlichen Um- und Ausbaumaßnahmen ausgeführt. Viele fleißige Helfer waren dazu notwendig. Klaus Streipert stand bis 1993 an der Spitze unserer Abteilung. Er führte regelmäßige Hüttenabende ein und fungierte selbst als Hüttenwirt und auch beim geselligen Teil sind seine Einsätze mit der "Teufelsgeige" unvergessen.

1993 übernahm dann Manfred Dauerer die Führung der Abteilung und führt diese insgesamt acht Jahre an. Unter seiner Regie wurden weitere Verbesserungen an der Hütte vorgenommen, unter anderem wurde der alte Holzschuppen, der zu klein und schon marode war abgerissen und das heutige Nebengebäude errichtet. Der alte Holzschuppen war aber auch schon ein historisches Gebäude; es war das alte Feuerwehrgebäude der Gemeinde Oder. Ski- & Bergwandern.

Im Jahre 2001 wurde Peter Späth neuer Abteilungsleiter, der ebenfalls acht Jahre an deren Spitze stand. Unter seiner Regie entstand die Überdachung an der Skihütte und Pflasterung imEingangsbereich sowie unter der Überdachung, so dass die gesamte Anlage wie sie heute dasteht insgesamt sehr schön und solide ist. Unter seiner Leitung blieb die Abteilung sehr rührig und auch auf die gesellschaftlichen Komponenten legte er großen Wert. So ist es zum großen Teil ihm zu verdanken, dass unsere Abteilung in Steinberg sowie innerhalb der DJKFamilie eine feste Größe geworden ist.

Seit 2009 führt Martin „Burschi“ Stadler die Abteilung an. Klaus Streipert erhält am 24. Oktober 2010 zu seinem 80. Geburtstag die Ehrenmitgliedschaft der Ski- & Bergwanderabteilung. 

Im Jahr 2011 konnte unsere Abteilung ihr 25jähriges Bestehen feiern. Für das Festwochenende vom 12. - 14. August wurde dazu ein Festzelt auf der Straße vor der Skihütte errichtet. Am Freitag fand ein Kommersabend statt, an dem die Gründungsmitglieder sowie zahlreiche Mitglieder der Vorstandschaft für ihre langjährigen ehrenamtlichen Dienste geehrt wurden. Am Samstag feierte die Dorfbevölkerung beim Waldfest, und am Sonntag wurde vom geistlichen Beirat der DJK Pfarrer Andreas Ulrich eine hl. Messe gelesen. Mit einem anschließendem Frühschoppen, Schweinebraten mit Knödel und später noch Kaffee und Kuchen klang dieses schöne Jubiläum aus. 

 

 

BISHERIGE ABTEILUNGSLEITER

1986 - 1987

Josef Diermeier

 

1987 - 1989

Hans Ippisch

 

1989 - 1993

Klaus Streipert

 

1993 - 2001

Manfred Dauerer

 

2001 - 2009

Peter Späth

 

seit 2009

Martin Stadler

 

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